Umgebung

 

Rund um die Ecolodge Huaca de Piedra finden sich zahlreiche Orte, deren Besuch sich lohnt.​

 


Historisches Heiligtum im Wald von Pómac (HHWP)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zu den Attraktionen des Waldes gehört der Árbol Milenario (deutsch: tausendjähriger Baum). Dieser ca. 40 Meter hohe Johannesbrotbaum erhielt seinen Namen von der gleichfalls uralten Kultur der Sicán. Die Menschen dieser Kultur sagten dem Baum ein Alter von mehreren hundert Jahren voraus und tatsächlich wächst er trotz seines heute schon beeindruckenden Alters stetig weiter. Er ist der einzige bekannte Baum seiner Art, der ein solch hohes Alter erreicht hat.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Eine weitere Attraktion ist die Huaca las Ventanas inmitten des Bosque de Pómac. Huaca kann übersetzt werden mit Begräbnisstätte oder verborgener Schatz. Beides trifft im Fall der Huaca las Ventanas zu. Sie ist die Grabstätte der mächtigsten Sicán-Männer. In der Sicán Kultur war es üblich die Toten gemeinsam mit ihren wertvollsten Besitztümern zu bestatten. Ensprechend war die Huaca las Ventanas einst eine wahre Schatztruhe. Heute vermutet man, dass insgesamt ca. 1.200 Kilogramm puren Goldes im Inneren der Huaca verarbeitet waren (in Ornamenten, Kleidung, etc.). 1936 wurde die berühmte goldene Figur „Tumí de Oro“ in der Huaca entdeckt.


Auch heute noch ist das ca. 10 Meter hohe, pyramidenförmige Grab eine der bedeutendsten

archäologischen Fundstätten Perus. Sie gehört zu einem Komplex von 20 Pyramiden im

Distrikt Illimo.


Túcume

 



 

 

 

 

 

 

 

 

Ferreñafe

 

 

 

 

 

 

 

 

 



 


Chiclayo

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Das Zentrum der Stadt ist der Plaza de Armas vor der Kathedrale. Hier treffen sich die Menschen bis spät in die Nacht hinein um miteinander Zeit zu verbringen.


Besonders sehenswert ist der Mercado Modelo. Hier findet man sämtliche Waren, von Lebensmitteln wie Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch und Brot zu Haushaltswaren, Spielwaren, Textilien, Elektroartikeln und und und. Sehr zu empfehlen sind die frisch gemixten Fruchtsäfte. Man kann sie entweder direkt am Stand oder in eine Plastiktüte abgefüllt mit dem Strohhalm im Gehen trinken.


Was man sich nicht entgehen lassen sollte ist der Mercado de Brujos (Markt der Schamanen) als Teil des Mercado Modelo. Hier werden den Kunden Kräuter, Tinkturen, Mittelchen und Pülverchen, Kerzen, esoterische und magische Gegenstände wie Amulette und Knochen, Tierhäute und viele Kuriositäten mehr angeboten.


Pimentel & Santa Rosa


Wem das Treiben innerhalb Chiclayos und die Erkundung der Gräber zu viel wird, der kann sich in die Küstendörfer Pimentel oder Santa Rosa zurückziehen (14 Kilometer von Chiclayo entfernt) um einen entspannten Tag am Strand zu verbringen, sich mit den Fischern zu unterhalten oder sich beim Surfen mal so richtig auszutoben. Die Wellen eignen sich ganzjährig für den beliebten Wassersport.


Einmal in Santa Rosa, sollte man unbedingt chicha (Maisbier) probieren. Der Ort ist berühmt für seine diversen chicha-Varianten. Ausserdem kann man hier die Spezialität Tortilla de Raya (Tortilla mit Stachelrochen) probieren.

Der Bosque de Pómac erstreckt sich über 6.145,95 Hektar im Distrikt Illimo in der Provinz Lambayeque. Einst ein nationales ökologisches Reservat, geniesst er heute den Status eines nationalen Kulturgutes, der ihm vom Instituto Nacional de Cultura verliehen wurde. 


Der Wald stellt einen einzigartigen Lebensraum dar, in dem heimische Pflanzen wie Johannesbrotbäume, Duftakazien, Zapote (Frucht) und Vichayos gedeihen. Eine riesige Anzahl verschiedener Vogelarten macht den Wald für Vogelliebhaber unvergleichlich. Daneben kann man Eichhörnchen, Leguane, Echsen, Weissrückenskunks (Stinktiere), Frettchen und Schlangen in ihrem natürlichen Lebensraum antreffen.

Rund um Árbol Milenario ranken sich zahlreiche Legenden und Mythen. Beispielsweise besagt eine davon, dass alle Menschen die bisher versucht haben den Baum zu fällen grausame Unfälle erlitten haben, wie Schlangenbisse oder Verstümmelungen durch die eigene Axt oder Machete.


Aufgrund dieser Geschichten und seiner mächtigen mystischen Ausstrahlung wird der Baum von abergläubischen Dorfbewohnern der angrenzenden Gemeinden verehrt. Sie besuchen ihn  regelmässig um an seinem Stamm Gebete und Wünsche zu äussern und hoffen auf die spirituelle Macht des Baumes.

In dem 1550 gegründete Städchen Ferreñafe können sich Besucher die 1864 eingeweihte Kirche Santa Lucia und den Plaza de Ferreñafe anschauen.



Noch interessanter gestaltet sich jedoch ein Besuch des Museo Nacional Sicán. Hier werden unter anderem Nachbildungen 12 Meter tiefer Gräber aus der Kultur der Sicán gezeigt, die man im Batán Grande, der wichtigsten Stätte der Sicán, gefunden hat. Sie gehören zu den grössten ganz Südamerikas. Der Besuch des Museums lohnt sich für interessierte Reisende.

Der District Túcume mit gleichnamiger Stadt wartet ebenfalls mit beeindruckenden Huacas auf. Auf einem Gebiet von über 200 Hektar kann man 26 Pyramiden bestaunen.


In der Stadt kann man einheimisches Essen und Getränke zu sich nehmen, Kunsthandwerk erwerben und gratis das Museum Sitio Túcume besuchen in dem interessante Fundstücke aus den Huacas gezeigt werden.


Von dem Aussichtspunkt auf dem Cerro Purgatorio (Fegefeuerhügel) hat man einen tollen Blick auf das Gelände.

 

Die Stadt Chiclayo ist das wirtschaftliche Herz des peruanischen Nordens. Als kleine Gemeinde im 16. Jahrhundert gegründet, wächst die Stadt heute unaufhörlich und hat andere regionale Zentren wie Lambayeque nahezu verdrängt.​ Obwohl es nur weniger touristische Sehenswürdigkeiten gibt, lohnt sich der Einblick in das wuselige Treiben Chiclayos. Auf den ersten Blick erscheint die Stadt zwar eher trist, staubig und voll von lärmenden Gefährten wie Motos (uralte Motorräder mit überdachten Anhängern für den Transport von Passagieren), Taxen und Combis (Busersatz). Auf den zweiten Blick kann man aber hinter dieser Kulisse die unglaubliche Vielfalt der Stadt bewundern, die von ausgesprochen freundlichen Menschen, leckeren Spezialitäten der Region und bunten Märkten geprägt ist.​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​